Mit KI Bewerber ernten statt Phrasen dreschen.

Es ist ein Gesetz der Natur: Man kann nichts ernten, wenn man nicht anständig gesät hat. Deshalb wollen wir uns heute damit befassen, was in einer wirklich smarten Stellenanzeige so richtig fruchtet und was nicht. Ein Kernpunkt dieser Frage ist die Formulierung des Anforderungsprofils. Wer seine Stellenanzeigen optimieren möchte, findet hier einen guten Ansatzpunkt.

Gutes Anforderungsprofil, gute Stellenanzeige

Das Anforderungsprofil des gewünschten Kandidaten ist das vielleicht wichtigste Element einer richtig guten Stellenanzeige. Für potenzielle Bewerber ist die Auflistung der Anforderungen jedenfalls elementar, um schnell erfassen zu können, ob das Stellenangebot für sie relevant ist. Stichwort: Matching. Gut formulierte Anforderungen beantworten übersichtlich und überzeugend die Frage: Komme ich für diese Stelle in Frage? Für den Verfasser der Stellenanzeige stellt sich dabei die Frage, wie viele gewünschte Fähigkeiten man fordern kann, ohne potentiell geeignete Bewerber durch vermeintliche Überforderung abzuschrecken.

Besonders Frauen lassen sich von den Anforderungen einer Stellenanzeige oft abschrecken. Es gibt Studien, die belegen, dass Frauen sich nur für eine Stelle bewerben wenn sie alle Anforderungen erfüllen, 100% der Männer bewerben sich schon bei 60%.

Stellenanzeigen-Analyse spezifisch auf die jeweilige Vakanz

Wie nun aber formuliert man das perfekte Anforderungsprofil? Stafff gibt Ihnen dabei konkrete Hilfestellung.


Die Software analysiert bestehende Stellenanzeigen mit künstlicher Intelligenz, um deren Performance und zu erwartenden Erfolg voraus zu berechnen. Beim Verfassen völlig neuer Anzeigen hilft unser Editor mit Echtzeit-Analyse und -Feedback. Wichtig dabei: Mit speziellen Algorithmen kann Stafff eine Werkzeugmechaniker-Stellenanzeige von der für einen Busfahrer oder Ingenieur unterscheiden. Auch die Angab en zum Erfahrungshorizont des gesuchten Kandidaten erkennt das System. Das ist wichtig, weil es natürlich einen Unterschied macht, ob ein Junior oder ein Senior gesucht wird und die Anforderungen entsprechend unterschiedlich sein dürfen. Stafff weiß also, welches der richtige Maßstab für die Beurteilung einer Stellenanzeige ist.

Erfolgreicher ausschreiben mit spezifischen Profilen

Um unser System mit möglichst vielen relevanten Daten zu füttern, haben wir die Anforderungen von über einer Million Stellenanzeigen branchenunabhängig analysiert. Die drei häufigsten Voraussetzungen (Soft Skills) sind:

  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse (20.000)
  • Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke, Flexibilität und Belastbarkeit (19.000)
  • Sicherer Umgang mit MS Office (14.000)


Mindestens eine dieser Anforderungen steht in jeder zweiten Stellenanzeige. Das Problem: Diese Sätze sind sehr allgemein gehalten und geben kaum “anfassbare” Auskunft über den Job. Mit anderen Worten: Sie machen die Vakanz austauschbar und uninteressant.

Laut softgarden fühlen sich Bewerber von einer konkret und anfassbar formulierten Stellenanzeige eher angesprochen. Hier liegt sowohl der Fallstrick als auch die große Chance beim Verfassen Ihrer Stellenanzeige: Im Anforderungsprofil können Sie dem Leser die Nuancen des Jobs vermitteln. Wenn der potentielle Bewerber zwischen „Muss“- und „Kann“-Anforderungen unterscheiden kann, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass er sich nicht von vermeintlichen K.o.-Kriterien abschrecken lässt. Das bedeutet im Umkehrschluss: mehr Bewerber und damit mehr Auswahl.

Konkrete Beispiele für gute Anforderungsprofile

Butter bei die Fische! Wie also stellt man die richtigen Anforderungen? Unsere Analyse von erfolgreichen Stellenanzeigen hat ergeben: Ein gutes Anforderungsprofil spricht den Leser direkt an, nutzt eine aktive Sprache, ist reich an sinnvollen Adjektiven und beschreibt die Tätigkeit. Die einzelnen Aufzählungspunkte sind zwischen 8 und 23 Wörtern lang.

Stafff Vorschläge für Soft-Skills bezüglich Sprachkenntnise

Tipps, um Ihre Stellenanzeige zu optimieren:

Trennen Sie das vorausgesetzte Niveau von Englisch und Deutsch und schreiben Sie auch wofür er/sie die Kenntnisse braucht. Hinterfragen Sie selbst: Braucht der Bewerber (m/w) gute Englischkenntnisse wirklich? Ein Softwareentwickler schreibt die Dokumentation auf Englisch, ein Projektmanager interagiert mit Kunden – die erforderlichen Kenntnisse können hier sehr unterschiedlich sein. Könnte man die Sprachkenntnisse ggf. mit einem Kurs nebenbei verbessern? Wenn Sie hier differenziert formulieren steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie hochqualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland anziehen, die sich ihrer Deutschkenntnisse vielleicht nicht sicher sind, deren andere Fähigkeiten Sie aber durchaus überzeugen würden. Im War for Talents bedeutet dies gegebenenfalls einen wichtigen Wettbewerbsvorteil für Ihr Unternehmen.

Weitere Beispiele für überzeugende Anforderungsprofile

Die Kombination aus künstlicher Intelligenz und Data Science erlaubt es unserem System, auch für die zweithäufigste Anforderung gute Vorschläge zu machen:

Stafff Vorschläge für Soft-Skills bezüglich Teamfähigkeit

Selbst die obligatorischen MS-Office-Kenntnisse kann man jobspezifisch, anfassbar und sinnstiftend formulieren:

Stafff Vorschläge für Soft-Skills bezüglich MS-Office-Kenntnisse

Fazit

Wer qualifizierte Fachkräfte braucht, kann sich nicht leisten, schlechte Stellenanzeigen zu schalten. Es lohnt sich daher, alle Stellschrauben zur Verbesserung Ihrer Stellenanzeigen zu identifizieren und die Inhalte entsprechend zu optimieren. Mit Stafff in Ihrem Team ist das einfacher denn je!


Übrigens: Stafff kann noch eine Menge mehr als nur das Verfassen überzeugender Anforderungsprofile zu vereinfachen. Was die KI-basierte Software sonst noch für Sie tun kann, erfahren Sie hier!